Bachelor

Der Bachelor ist ein im Bologna-Prozess (Umstellungsprozess auf ein europäisch einheitliches Hochschulwesen) eingeführter erster akademischer Grad eines mehrstufigen Studienmodells. Er soll die Vergleichbarkeit zwischen den verschiedenen Ländern erhöhen und so die Unterschiede in den Bildungssystemen aufheben. Dabei verleiht er die gleichen Berechtigungen wie ein Diplomabschluss, und ist grob mit dem Diplom (Fachhochschule) vergleichbar. Aus dem Lateinischen übersetzt bedeutet baccalaureus „(junger) Geselle“, „Junggeselle“. So ist er ein berufsqualifizierender und wissenschaftlicher Abschluss und wird von den Hochschulen vergeben. Daran anschließend kann durch einen vertiefenden wissenschaftlichen Master-Studiengang, welcher meist über drei bis vier Semester geht, der zweite akademische Grad erworben werden. Bachelor und Master sind europaweit anerkannt. Die Regelstudienzeit für den Bachelor beträgt zwischen 6 und 8 Semestern.
Um die Vergleichbarkeit sicherstellen zu können, müssen nach dem European Credit Transfer System (ECTS) im Durchschnitt 30 Credit Points (CP) pro Semester erworben werden, was 180 bis 240 Credit Points über das gesamte Studium entspricht. An der Hochschule Harz umfasst das Studium seit 2010 eine Regelstudienzeit von 7 Semestern, dabei ist das 4. Semester ein Auslands- oder Praxissemester.
Weiterführende Informationen zu dem Studiengang Wirtschaftsinformatik finden Sie unter:

Bachelor
